„Winterbergs letzte Reise“

Lesung mit Jaroslav Rudiš  

Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets ab 15,00 €

Veranstalter: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Lesung mit Jaroslav Rudiš , moderiert von Dr. Andreas Kossert

Erstmals präsentieren die Usedomer Literaturtage eine Lesung im Kraftwerk Peenemünde: Der neue Roman von Jaroslav Rudiš, Literaturhauspreisträger und Usedomer Literaturpreisträger 2014, erzählt packend die Geschichte zweier Charaktere, deren Lebenswege geheimnisvoll verschlungen scheinen: Jan Kraus, Altenpfleger in Berlin und geboren in Vimperk und Wenzel Winterberg, geboren 1918 in Liberec, Reichenberg. Es sind Kraus‘ Erzählungen aus seiner Heimat Vimperk, die Winterberg aufwecken und ins Leben zurückholen. Doch Winterberg will mehr von Kraus, er will mit ihm eine letzte Reise antreten, auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe – eine Reise beginnt, bis nach Peenemünde/Usedom. Im Museum ist eine zum Inhalt der Lesung passende Sonderausstellung zu sehen.

Ort der Veranstaltung

Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Deutschland
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Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!