Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Erina Yashima © Todd-Rosenberg-Photography | #Choriner Musiksommer  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets from €8.80
Concessions available

Event organiser: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

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Event info

Mozart in Wien am 23. März 1783

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Simone Kermes • Sopran
Sa Chen • Klavier
Erina Yashima • Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart
• Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«, Satz 1 und 2
• Arie der Ilia »Se il pardre« aus »Idomeneo« KV 366
• Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
• Konzertarie »Misera, dove son« KV 369
• Concertante aus der »Posthorn«-Serenade KV 320
• Klavierkonzert Nr. 5 D-Dur KV 172, Satz 1 und 2
• Rondo für Klavier und Orchester D-Dur KV 382
• Arie der Giunia »Parto m’affretto« aus »Lucio Silla« KV 135
• Variationen über »Salve Tu Domine« KV 398
• Variationen über »Unser dummer Pöbel meint« KV 455
• Arie »Mia speranza adorata!« KV 416
• Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«, Satz 3 und 4

Der 23. März 1783 war einer der wichtigsten Tage in Mozarts Karriere: Im Beisein des Kaisers Joseph II. und des höchsten Adels gab er im Wiener Burgtheater sein erstes eigenes Akademiekonzert. Es war ein voller Erfolg, weil er auf eine gelungene Mischung aus virtuosen Arien, unterhaltsamen Variationsstücken und künstlerisch anspruchsvollen Orchesterwerken setzte. In Chorin kann man nun Zeuge dieses Konzertprogramms werden.

Spieldauer 2,5 h

Location

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Germany
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Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.